Programm

Im Geiste bleib ich gefräßig,

… zu vieles ist nur mäßig

 

Sylvia Kling liest, von der Violinistin Astrid Porzig begleitet

Wortsalate? Gähnende Langeweile? Träumereien? Lebensferne? Fällt Ihnen das ein, wenn sie an „Gedichte“ denken? Dann sollten sie eine Kehrtwendung machen und den poetisch-musikalischen Szenen von Sylvia Kling lauschen.

Die Poetin und Entertainerin lässt nichts aus, das Leben von allen Seiten zu betrachten, es zu bereimen und mit kabarettistischen Einlagen ihr Publikum zu umgarnen.
Ihre Worte krachen oder säuseln, sie mimt und gestikuliert, ohne sich aus ihrem schlagkräftigen Motto:

„Das Leben ist kein Ponyhof, eher ein Schweinestall“

herauszuwinden.

Denken Sie nur nicht, Sie treffen eine wütende Teufelin an … Sie werden lachen, manchmal auch dem Weinen zugeneigt sein – oder sie werden sinnieren. Egal wie – Sie werden es lieben!

Der Violinistin Astrid Porzig gelingt es,  vor der Poetin Worte einen musikalischen Teppich auszurollen, der, sobald diese dort Platz genommen haben, zu schweben beginnt und sich auf die Reise begibt, die geschlossenen Augen des Herzens zu öffnen. Es erwartet Sie ein virtuoses und mitreissendes Klangerlebnis in einer Reise durch Raum und Zeit.

Sylvia Kling und Astrid Porzig haben sich 2019 kennengelernt und es passiert immer Spannendes, wenn zwei Künste sich miteinander verbinden. Die musikalische Ummalung ist nicht völlig frei, schließlich soll es sich zeitlichen Rahmen halten, aber es bleibt viel freier Raum für Zufälle …

Lassen Sie sich auf einen lyrisch-musikalischen Abend ein.

 

Zur Person Astrid Sonja Porzig:


Astrid Sonja Porzig wurde 1988 geboren, ist aufgewachsen in Wien, wo ihre musikalische Wurzeln liegen. Das musikalische Talent wurde bereits früh von der Mutter erkannt und gefördert. Sie erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von 7 Jahren. Neben der klassischen Ausbildung auf der Geige und anderen Instrumenten, fand sie Freude an der freien Improvisation und entwickelte diese selbst kontinuierlich weiter. Das Studium führte sie 2013 nach Dresden an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber. In Dresden ist sie derzeit tätig als Violinlehrerin und hat 2019 ein Studium an der Akademie der bildenden Künste aufgenommmen.


Über ihre Improvisation sagt sie:

„Das Improvisieren entwickelte sich ganz unabhängig vom Violinunterricht aus einem inneren Bedürfnis heraus, ganz frei spielen zu wollen. Diese Form des freien Spiels ist für mich wie eine
musikalische Vertonung von Zeit. Man bewegt sich dann wie sie, indem man einfach loslässt und ja sagt. Das klappt nicht immer, aber wenn, dann ist es wundervoll. Das Publikum hat dabei einen entscheidenden Einfluss darauf. Wenn ich vor einem Publikum improvisiere, ergibt sich eine Mischung aus meinen persönlichen und den Gedanken und Gefühlen, die da im Raum so
umherschwirren. Und manchmal ist es dann rückblickend so, das die Musik zusätzlich das ausgesprochen hat, was Worte allein nicht vermögen.“

 

Das Programm wird momentan erstellt. Bis zur Fertigstellung von Flyern und fotografischen Eindrücken bitten wir Sie noch um ein wenig Geduld.

Die Premiere wird am 08.05.2020 im Ringelnatz-Geburtshaus stattfinden, bitte schauen Sie gern unter „Termine“ und verfolgen Sie unsere Arbeit.