Aus meinem Satirekabinett

Die WunschInnen

Der Martin aus der Nachbarschaft,

der hats noch immer nicht gerafft:

Die Weiber mit dem Arschgeweih,

die stehn nicht nur auf Fummelei,

die wolln ’nen Kerl mit BMW,

im Ford, da tuts Geweihe weh,

und tief gelegt lässts sich gut flitzen,

die Brieftasche muss locker sitzen,

er sei auch nicht so weichgespült,

ist anziehender abgekühlt,

doch auch gehören Fäuste nicht

auf des Weibes Zartgesicht,

die Ansagen solln zartgetont,

damits die Frauenseele schont,

und Pornos schauen ist verboten,

gehör der Kerl sonst zu den Toten,

und Arbeit soll er dringend haben,

sonst reichts nicht für die reichen Gaben,

doch auch die Zeit für jede Qual,

die Frau so hat, recht groß die Zahl,

all das und Schönheit kommt von innen,

(das predigen Feministinnen).

Der Mann, das muss man schon mal sagen,

der hats nicht leicht in diesen Tagen,

der soll so sein wie seine Frau

und dabei weiß er ganz genau:

Wenn er dann trägt ein Arschgeweih,

dann wünscht er sich den Tod herbei.

 

Auszug aus meinem Programm „Poetisch-musikalische Szenen – Im Geiste bleib ich gefräßig, zu vieles ist nur mäßig“

Demnächst auch zu hören auf YouTube.