Aphorismen

„Ich zwinge mich in einer Zeit der Ausschweifungen zum Verkürzen“ – das sagt Sylvia Kling zu ihrer Leidenschaft der Verknappung.

Aphoristiker ziehen ihre Gedanken in die Länge,
um ihr Wort zu verkürzen.

© Sylvia Kling

Die wichtigste Investition in unserem Leben ist das Lehrgeld, das wir zahlen.

© Sylvia Kling

Frieden ist Liebe und Liebe ist nicht verhandelbar.

© Sylvia Kling

Liebe könnte einfach sein, wenn man sie mit nicht mit Zeit beschwere.

© Sylvia Kling

Man glaubt so lange an das Gute, wie man genug vom Bösen hat.

© Sylvia Kling

Der Ernährungsfetisch dieser Zeit ist ein Zeichen des geistigen Verhungerns.

© Sylvia Kling

Nichts ist unbeständiger als die Gegenwart.
Anders ist es mit der Vergangenheit, die auf ihre Beständigkeit beharrt.
Nur die Zukunft hat das Recht, sich an beides mit Beständigkeit zu erinnern.

Quelle: Aus dem Manuskript „Die Geschichte der Frau H.“ — © Sylvia Kling

Das Unglück ist ein Gefährte der Krankheit.

© Sylvia Kling

Wenn wir nicht beginnen, Frieden als unentbehrlich zu betrachten,
beginnen wir bereits mit dem Krieg.

© Sylvia Kling

Wenn dir jemand glauben soll,
überzeuge ihn nicht von der Wahrheit.

© Sylvia Kling

Nicht!

Sei nicht dem Zügellosen zum Untertan.
Es ist vergeblich, sich nicht einzuschränken.
verfalle nicht dem MenschenWahn,
Wünsche mit Übermaß zu kränken.

Quelle: „Was von mir bleibt“ — © Sylvia Kling

Weitere Aphorismen finden Sie hier: aphorismen.de – das Original seit 1997 und hier aphorismen-archiv.de

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