Liedtexte

Wenn ich alt und weise bin


Wenn ich alt und weise bin,
hab tausende Wege besungen,
ist tausend Mal der Sinn
des Lebens in mir verklungen

wenn mein Haar geschwunden,
grau meine Haut sich faltet,
und einsam meine Stunden,
weil die Liebe längst veraltet

wenn ich alt und weise bin,
der Trost hat mich aufgespürt,
(und) mich jeder neue Beginn
nicht mehr zum Ende führt

wenn ich alt und weise bin
und mich mein Schatten erreicht
bläst durch mich hindurch der Wind,
eines Tages im Nebel der Zeit

schwere Worte werf ich fort,
mein Herz hebt sich vor meinen Augen,
und der Nebel gibt mir sein Wort
mich in der Musik zu taufen

Refrain:

wenn ich alt und weise bin,
will ich heiter sein,
ich fließe überall, überall hin,
wie ein treibendes Wässerlein.

Lass uns sein

Lass uns einfach tanzen
bis das Morgenlicht uns blendet,
lachen, lieben, bis zum Horizont
Lass mich ungebunden
aus dir trinken,
ganz egal
ob das Blatt sich wendet.

Heute sagst du,
dass du mir alles
deiner Sehnsucht gibst
und ich vergeh
auf deiner warmen Haut
weil du ohne mich zu fesseln
mit mir fliegst,
bin auf deinen Flügeln aufgetaut.

Küss mich
bis der Mond der Sonne winkt,
unser Kummer
sich der Erde anvertraut,
bis der Tag seine Flucht beginnt
Sag, du liebst mich,
sag es noch mal laut.

Refrain:

Ich weiß nicht
wie lange ich noch bin,
ob ich noch den Tau
auf den Bergen sehe,
ob du morgen noch so sanft bist
wie der Wind,
wo ich singe, fühle, wo ich stehe
Lass uns frei zusammen,
lass uns einfach sein.

 

Ich kann nicht bleiben

Ich kann nicht bleiben,
am Fenster flüstere ich
Abschied von der Nacht
und vom lauten Schweigen,
das kein Eis gebrochen hat –
jenseits vom schweren Treiben

ich kann nicht bleiben,
meine Schritte werden leise
und die Sonne ist mir zu weit
Irgendwo singt eine Nachtigall
in mich hinein von Zeit
Ich höre sie überall

Bridge

alles geht zur Neige irgendwann,
nur ein freier Vogel fliegen kann

Refrain:

Ich nehm von hier das letzte Licht
von tausenden Träumen mit
(und) was mir vom letzten Tage blieb
Als ich noch «Freiheit» in die Wolken schrieb,
vernahm ich das Raunen der Welt
Doch schon zum Morgentau
mich keine Erinnerung hält.

Ich kann nicht bleiben
Mein Atem wird kalt
in Tropfen aus Eis in den Worten
Meine Blicke verlieren sich
Mit mutleeren Augen
neig ich mich zu wärmeren Orten

Ich kann nicht bleiben
hinterm Glas kleiner Räume
Flieh mit meiner Sehnsucht fort
nach endlos weicher Erde,
damit ich besinge das geflügelte Wort
und wie die Nachtigall werde

Bridge:

irgendwo lass ich mich nieder
ich bleibe und gehe wieder

Refrain:

Ich nehm von hier das letzte Licht
von tausenden Träumen mit
(und) was mir vom letzten Tage blieb
Als ich noch «Freiheit» in die Wolken schrieb,
vernahm ich das Raunen der Welt
Doch schon zum Morgentau
mich keine Erinnerung hält.

 

Für Auftragstexte bitte das Kontaktformular nutzen.